Wortbühne

Wortbühne

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Niklas Wolter
Text
Laureen

Reden ist Silber, Schweigen nicht gewollt

Zumindest nicht bei uns, denn seien wir ehrlich: Redebedarf gibt es nach den letzten 18 Monaten mehr als genug. Was mit einer Fledermaussuppe begann, hatte weitreichende Konsequenzen für euch, uns und die Branche, die wir alle so sehr lieben.

Die Wortbühne gibt uns Gelegenheit, gemeinsam zu verorten, was ist und wo es hingehen soll. Zusammen mit Expert*innen talken wir uns durch spannende, krisendurchschüttelte Kernfelder. Bereits am Donnerstagnachmittag werfen wir unseren Blick voraus und fragen uns: „Wie sehen die Festivals der Zukunft aus?“ Was bleibt von dieser fragwürdigen Zeit, welche Chancen bietet sie und was hat uns die Pandemie gelehrt?

Die Wortbühne ist Teil des Projektes "Aufbau Immergut - Für Musik und Haltung von morgen #2" und gefördert von der


und der
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Am Freitag begutachten wir die Kollateralschäden des Kulturbetriebs, angefangen bei den Protagonist*innen. Wir prüfen, wo der Lack ab ist, wo schon ausgebeult wurde und wo noch Bedarf für einen frischen Farbauftrag besteht, damit alles wieder glänzt und flutscht im Reich der Kreativität. „Musiker*innendasein in Zeiten von Corona“ (13:30 Uhr) wirft ein Licht auf die Veränderungen im Leben der Künstler*innen.



Gleich im Anschluss spannen wir den Bogen größer und lassen die Entscheider*innen zu Wort kommen. Am 26.09. ist schließlich Doppelwahltag in M-V. In „Aktuelle Stunde: Kultur in Mecklenburg-Vorpommern“ (15:15 Uhr) wird sich mit diversen Polit-Vertreter*innen in bester Maischberger-Manier verbal gerauft und – Immergut bleibt immer gut – dann auch brav wieder vertragen.



Die Diskussion als solche steht am Samstag im Mittelpunkt. Wutbürgertum, Hassrede und Shitstorm sind mittlerweile so gesellschaftsfähig wie ein Plausch über das Wetter. Haben wir vielleicht verlernt uns zuzuhören? „Debattenkultur: Wie wir miteinander reden sollten“ (13:30 Uhr) geht der Problematik der kollektiven Zankerei auf den Grund und sucht zwischen geschlossenen Kommentarspalten und Wut-Emojis nach Lösungsansätzen.



Eine kleine Landpartie kann die Gemüter vielleicht wieder beruhigen. Wer sowieso schon auf dem Dorfe wohnt, weiß um die heilende Wirkung von Kuhwiesen und Seenlandschaften. In „Stadtflucht – Zieht es uns wieder aufs Land?“ (15:15 Uhr) untersuchen wir den zurückgekehrten Trend, sein Glück fernab der Großstadt zu suchen. Sei es alleine, als junge Familie oder als Kommunenhof mit seiner Studi-Clique.

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Immergut Festival / Am Bürgerseeweg 28 / 17235 Neustrelitz
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