Sammelt euch am Morgen, auf den der 5. Vollmond folgt, wenn die Mittagssonne ihre Strahlkraft verliert. Geht gen Osten zu den Wiesen. Zweimal soll die Sonne keinen Schatten werfen. Wenn die Geräusche der Nacht dann im Morgengrauen verstummen, treten wir langsam auf den Pfaden der Befriedigung den Heimweg an.
(Anmerkung der Redaktion: 28./29. Mai 2010 in Neustrelitz. Einlass am Freitag ab 14.30 Uhr. Und Sonntag ist schon wieder alles Geschichte.)
Bahn
„So wie ein Cowboy in der fremden Stadt, in der die Freude noch einen Namen hat, bin wie besessen auf der Suche nach dir, jede Gefahr nehme ich ins Visier,
für dich ist mir kein Weg zu weit, bei dir vergesse ich die Zeit.“ (Olaf Henning)
„Es gibt noch ein paar wenige vom Stamme der Schoschonen,
die finden sich, erkennen sich am Blick,
und deren gute Taten kann man nur durch Freundschaft belohnen,
sie nehmen ein Versprechen nie zurück.“ (PUR)
Amüsiert euch gemeinsam in der Bahn und steigt dann am Neustrelitzer Hauptbahnhof in den Immergut-Pendelzug zu den weiten Wiesen.
Auto
Eine Pferdestärke oder sechzig – folgt der Herde, den Rindern, dem Wind, den Federn, den Gesängen. Oder orientiert euch an den Aufzeichnungen unserer Vorfahren. Zeichen weisen euch den Weg. Wir erwarten euch.
Und wenn euer Kaltblüter müde im Stall steht, könnten wir euch noch mitreisen.net empfehlen, die einen tollen Mitfahrservice anbieten.
Taxi
Auch Neustrelitz hat seine Taxifahrer. Wer irgendwie zur Stadt hinein kam und jetzt nicht mehr weiter kann/weiß (aus welchen Gründen auch immer), ruft vertrauensvoll 03981 22222 an und freut sich auf eine kurze (so groß ist die Stadt nicht) Unterredung mit den Neustrelitzer Robert de Niros.
So wie die Wellen vom großen Teich das Wasser immer wieder ans Ufer tragen, so trägt ein Gefährt auf Schienen euch immer wieder vom Hauptbahnhof zum Festivalgelände – selbstverständlich und gratis. Und am Tage nach dem 5. Vollmond kann gemeinsam die Badezeremonie vollzogen werden. Das rollende Pferd bringt euch von nach Sonnenaufgang (8:00 Uhr) bis vor Sonnenuntergang (16:00 Uhr) hin und her - von den Festival Wiesn, zu den wogenden Wesenberger Wellen, in die Stadt, aufs Gelände, zu den Wellen, in die Stadt aufs Gelände, zu den Wellen. Ein nicht-ewiger Kreislauf, der genau terminiert ist! Den Zugfahrplan findet ihr später an genau dieser Stelle.
All dies ist nur möglich, weil der Neustrelitzer Hafenbahn e.V. und die Ostdeutschen Eisenbahn uns in unseren Ideen und Plänen vertrauensvoll unterstützen! Daumen hoch.
Neben Reiten und Jagen war eines schon immer des Indianer’s (und unsere) liebste Freizeitbeschäftigung – Fußball. Deshalb versammeln sich auch dieses Jahr wieder Stammesvertreter aus allen Himmelsrichtungen am Festival-Samstag um 10.40 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion, um Ihre Ehre zu verteidigen. Wenn ihr das Zeug habt am Freitag beim Torwandschießen auf der Festival-Fläche besser zu sein als eure Brüder und Schwestern, habt ihr nicht nur schon eure erste Ehren-Feder verdient, sondern könnt auch Teil der beiden Fan-Mannschaften sein und am Samstag das alternde Team-V, Kicker der schreibenden Zunft und natürlich Künstler beim Immergutzocken Fußball-Spaß fordern.
Für alle anderen gilt es eure Blutsbrüder und -schwestern vor Ort zu unterstützen, auf der Tribüne dem spaßigen Tohuwabohu zu folgen und aus erster Hand mitzubekommen wer am meisten Ruhm und Ehre erringen kann. Denn nur dieser darf sich am Ende mit den meisten und schönsten Federn schmücken.
Also, folgt dem Fußball-Rauch am Samstag genau hier hin. Wir sehen uns auf oder am Spielfeld - Anstoß zum ersten Spiel ist um 11Uhr. – HAU!
Wenn Winnetou mit Ribanna im Wasser hätte spielen wollen, wäre das eventuell im Titikaka See gegangen. Der reinste See der Erde, in dem ihre Geister rein gewaschen wurden. Danach gab’s ne Friedenspfeife. Nein. Keine Ahnung. Wahrscheinlich nicht einmal richtiges Halbwissen. Seen hatten die nicht so viele. Eine Schande eigentlich, dass ich mich nie so recht für Karl May interessiert habe. Aber: Wenn dessen bunte Wilden unsere genialen Seen gehabt hätten, wär’ das sicher so abgelaufen. Rein sind sie so gut wie alle, und schön abermals. Hier habt ihr die Cremé de la Cremé auf einen Blick: …
Alma lässt sich heute nicht mehr vom Immergut wegdenken. Wir sind sehr stolz und froh, sie wieder hier zu haben. Die Alma-Jungs vom Radio Lohro aus Rostock.
Hart recherchierte Fakten, gelenkige Unterhaltung, Rock und Pop. Ihr als Immergut-Stamm könnt euren frisch erlegten Ochsen bei traditionellen Indie-Rhythmen verspeisen. Danach gibt’s nen Liebeskreis. Deutet die Radiowelllen und stellt wie gewohnt 92,6 ein. Das wird ein Fest. Guten Appetit!
Wir alle lieben Musik. Deswegen machen wir dieses Festival und deswegen begleitet ihr uns schon so viele Jahre; oder werdet das Immergut dieses Jahr zum ersten Mal erobern. Wer weiß. Eins weiß ich aber ganz genau – wie in jedem Jahr kommen wieder diese Musikindianer (wenn nicht sogar Häuptlinge) in das von uns für sie erbaute Wigwam. Indieaner sozusagen. Hah! Wenn sich diese mittlerweile Eingeborenen in das Labelzelt einquartieren, werden sie hoffentlich erneut euer Herz mit ihren bemalten und bedruckten Kleidern, mit ihren großen, schwarzen Tonscheiben, aus denen Magisches klingt, und allerhand anderer Künstlerei erobern. Stattet ihnen einen Besuch ab. Sie werden euch respektvoll behandeln - Blutsbrüder.
Mit der Disko ist es ja immer so eine Sache. Nein eigentlich nicht. Ganz simpel. Müde Geister gehen zu Bette, wache Geister gehen diskotieren. Das Wort lasse ich patentieren. Notiz: Patent Disko.
Falls ihr also in diesem Jahr wache Geister sein solltet, lasst euch vor der Zeltbühne beschwören und feiert mit anderen Stammesleuten, bis die rote Mutter Sonne euch begrüßt. Schwitzt Feuerwasser bis heiliger, salziger Regen von der Decke tropft! Wir werden mit euch sein. Genau so.
1. Das Nutzen des Zelt- und Parkplatzes ist ab Freitag, den 28. Mai, 10 Uhr erlaubt. Davor betretet ihr die Festivalfläche auf eigene Gefahr.
2. Leistet den Anweisungen der Sicherheitsfrauen und –männer, im Sinne eines unfallfreien Immerguts, Folge. …