Pom Poko

Pom poko kristinslotter y

Foto: Kristin Slotterøy

Die aus Trondheim stammende, vierköpfige Band Pom Poko singt zumeist englisch, scheint aber von der Ferne zu träumen.
Die Vielzahl an Verweisen zu japanischen Filmen ist nicht zu übersehen, haben sie sich doch sogar nach einem Anime-Märchen über Marder-Hunde benannt, welches übrigens im gleichen Studio wie Chihiros Reise ins Zauberland und Co. produziert wurde.
Pom Poko beschreiben ihre Musik selbst mit: ”The sound of a party with your neighbour Totoro, a wild discussion between Kodamas and Susuwataris, and a serious amount of imaginary confetti“. Zuckersüß denkt man also, Pom Poko sind aber noch so vieles mehr. Mit ihrem charmant norwegisch akzentuierten Singsang führt Sängerin Ragnhild Fangel uns durch die musikalische Welt von Pom Poko. Zierlich und zerbrechlich scheint es, wären da nicht die ausgefuchsten Melodien und die manchmal kreischenden Gitarrenriffs, die einen definitiv zu der etwas anderen Tanzparty einladen. Stillstehen geht nicht. Vielleicht lassen wir uns dabei auch zu einem verklärten Blick in uns hinein verleiten. Mit Augen zu lässt es sich schließlich einfacher träumen und das dürfen wir hier auf jeden Fall, sei es von Marder-Hunden oder schon vom Immergut Festival Ende Mai, wenn Pom Poko den Boden in der Zeltbühne zum Schwingen bringen werden.
Ich freu‘ mich!

Text: Klara

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